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Mit nur wenigen Angaben können Sie hier überprüfen lassen, ob Ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist und welche Möglichkeiten Sie haben.

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Porsche Abgasmanipulation

Porsche unterliegt im Gerichtsverfahren

Im ersten offiziell bekannt gewordenen Urteil verurteilte das für den Fahrzeug-Hersteller heimische Landgericht Stuttgart den Sportwagenhersteller zur Erstattung des Kaufpreises in Höhe von 60.000 Euro.

Es ging um einen Cayenne der Schadstoffklasse 6. Das Gericht wirft Porsche vor, aus Profitgier die Abgasanlage manipuliert zu haben (Urt. v. 25.10.2018, Az. 6 O 175/17).

Zuvor wurde Porsche bereits vom LG Kiel zum Schadensersatz wegen einer illegalen Abschalteinrichtung verurteilt. Das Landgericht Dortmund hat dies mit Urteil vom 15. Januar 2019 (Az.: 12 O 262/17) nun nochmals bestätigt.

In der aktuellen Situation macht es vor diesen Hintergrund natürlich Sinn, den betroffenen Porsche-Diesel zurückzugeben und sich den Kaufpreis erstatten zu lassen.

Die Wertverluste, die durch die bekannt gewordene Manipulation eintreten, sind immens.

Details zum Porsche-Abgasskandal

Auch Porsche hat seine Diesel-Kunden betrogen – so viel steht fest. Die Porsche AG musste daher bereits Ende 2017 europaweit 22.000 Porsche Cayenne 3,0 TDI V6, Schadstoffklasse 6) zurückrufen. Der Macan TDI und über 6000 Cayenne mit 4,2 Liter-TDI-Motor sowie das Panamera-Modell sollten diesem Rückruf noch folgen. Sollten sich die Verdachtsmomente gegen weitere Motoren, insbesondere der Schadstoffklasse 5 erhärten, drohen weitere Rückrufaktionen. Die Rückrufaktionen wurden vom Bundesverkehrsminister angeordnet und geschehen nicht freiwillig. Zulassungsverbote für Porsche-Modelle stehen im Raum und erhebliche Wertverluste der Fahrzeuge waren bereits auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu verzeichnen.

Was aber besonders brisant ist: Das Software-Update führt nach den jüngsten Erkenntnissen und den Erfahrungen im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal zu folgenschweren Problemen mit dem Fahrzeug: Versottung des AGR-Ventils, Leistungsverlust, Steigender Kraftstoffverbrauch, Motor-Ruckeln (u.v.m.) sind die Folgen des angeblich „unbedenklichen“ Software-Updates des Herstellers.

Folgen der Nachrüstung und Alternativen

Nicht nur für die Porsche-Besitzer, sondern auch für alle anderen vom Diesel-Skandal betroffenen Fahrzeughalter, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen eine Nachrüstung hat und wie hoch der Wertverlust des betroffenen Fahrzeugs ist. Wer derzeit einen gebrauchten Diesel verkaufen möchte, muss in den meisten Fällen enorme Abschläge in Kauf nehmen, wenn er überhaupt noch einen Käufer findet. Der Gebrauchtwagenmarkt ist eingebrochen und die Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen nimmt täglich ab; zumal nach der Entscheidung des höchsten europäischen Gerichts auch EURO 6 Diesel nun von deutschen Großstädten ausgeschlossen werden dürfen.

Neben der Rückabwicklung des Kaufvertrags kann auch der Widerruf des Autokredits ein erfolgsversprechender Weg sein, sein Auto zurückzugeben; gerade für all diejenigen, die derzeit noch über keine Rechtsschutzversicherung verfügen.

Sie haben Ihr Fahrzeug finanziert? Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

Porsche News

Widerruf von KFZ Darlehen

Die meisten (Finanzierungs- und Leasing) Verträge diverser Autobanken sind nach unserer Erkenntnis fehlerhaft. Dies führt zu einem sog. „ewigen Widerrufsrecht“ für den Verbraucher. Das heißt, der betroffene Bankkunde kann seinen Darlehens- oder Leasingvertrag auch noch mehrere Jahre nach dem Vertragsschluss widerrufen mit der Folge, dass er alle gezahlten Raten – und sogar die Anzahlung – von der Bank zurückfordern kann.

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Informationen

Sie benötigen noch weitere Informationen zu einer Klage gegen die Automobilkonzerne und Händler?

An dieser Stelle haben wir für Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Dieselskandal zusammengetragen. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, können Sie uns gerne jeder Zeit kontaktieren.

Die Porsche AG musste bislang folgende Modelle zurückrufen:

  • Macan 3,0 Liter TDI (EU 6)
  • Cayenne 3,0 Liter TDI (EU 6)
  • Cayenne 4,2 Liter TDI (EU 6)
  • Panamera 3,0 Liter TDI (EU 6)
  • Panamera 4,2 Liter TDI (EU &)

Laut Angaben des Herstellers selbst geht es bei dem Rückruf überwiegend um Fahrzeugvarianten der Euro 6 Norm.

Aus unserer Sicht sind allerdings noch viele weitere Fahrzeuge von der Manipulation betroffen.

Dies ist auch nicht nur eine vage Vermutung von uns: Das Landgericht Stuttgart hat kürzlich die Daimler AG dazu verurteilt, zwei Fahrzeuge zurückzunehmen, die bislang noch nicht von dem amtlichen Rückruf von Daimler betroffen waren. Dies zeigt deutlich, dass es keine Garantie dafür gibt, dass Ihr Fahrzeug nicht manipuliert wurde, nur weil es noch nicht zurückgerufen wurde.

1.

Ist Ihr Fahrzeug ebenfalls manipuliert worden, so haben Sie wahlweise gegen den Hersteller oder den Verkäufer einen Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufvertrages – das heißt, Sie können Ihr Fahrzeug zurück geben und erhalten den von Ihnen gezahlten Kaufpreis zurück. Ggf. wird eine moderate Nutzungsentschädigung für die bislang gefahrenen Kilometer in Ansatz gebracht. Diese Nutzungspauschale beträgt nach unserer Erfahrung regelmäßig nur 1/3 des tatsächlichen Wertverlustes.

Bsp:

Sie haben Ihr (Neu-) Fahrzeug vor drei Jahren zu einem Preis von 45.000 Euro gekauft und sind bis jetzt 40.000 km gefahren. Ein solches Fahrzeug ist nach DAT und Schwacke-Gesichtspunkten nur ca. 22.500 Euro wert – aufgrund der Diesel-Thematik ist ein weiterer Wertverlust von ca. 30 % eingetreten. Es ist also sehr realistisch, dass das Fahrzeug aus diesem Beispiel aktuell nur noch für 16.000 Euro verkauft werden könnte.

Über die Schadensersatzklage gegen den Hersteller müssen Sie sich jedoch nur eine Nutzungspauschale von 6.000 Euro (45.000 Euro Kaufpreis * 40.000 km / 300.000 km Gesamtfahrleistung) anrechnen lassen. In der Folge können Sie Ihr Fahrzeug an den Hersteller zurück geben und erhalten hierfür noch einen Betrag in Höhe von 39.000 Euro.

Der Vorteil aus dem Beispielsfall beläuft sich folglich auf bis zu  23.000 Euro.

2.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit das Fahrzeug zu behalten und lediglich einen (kleinen) Schadensersatzanspruch in Höhe des durch die Manipulation hervorgerufenen Minderwertes gegen den Hersteller oder Verkäufer durchzusetzen. Dieser Schadensersatzanspruch beträgt in der Regel 15 – 30 % des Kaufpreises.

Bsp:
Der Kaufpreis Ihres Fahrzeugs beträgt 45.000 Euro. Ihr Anspruch auf Ersatz der merkantilen Wertminderung beträgt zwischen 6.750 Euro – 13.500 Euro.

Nein, Sie müssen Ihr Fahrzeug nicht zwingend zurück geben. Alternativ zu der vollständigen Rückabwicklung des Kaufvertrages können Sie sich auch (nur) den durch die Manipulation hervorgerufenen Minderwert des Fahrzeugs erstatten lassen. Näheres hierzu finden Sie oben unter Ziffer 2.

Ihre Kosten werden in aller Regel von Ihrer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernommen. Wir bieten Ihnen kostenlos an, eine Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherung zu stellen. Hierfür benötigen wir folgende Unterlagen von Ihnen:

  • Eine Kopie des Fahrzeugscheins
  • Die Rechnung oder den Kaufvertrag des Fahrzeugs
  • Ihre Rechtsschutzdaten (Name der Gesellschaft und Versicherungs- bzw. Policen-Nr.)

Sie besitzen keine Versicherung? Sprechen Sie uns gerne an – dann unterbreiten wir Ihnen ein konkreten Angebot.

Ist Ihr Fahrzeug finanziert? In diesem Fall kann eine Rechtsschutzversicherung noch „nachträglich“ abgeschlossen werden, die sämtliche Kosten unserer Beauftragung übernimmt. Dies ist allerdings nur noch bei ganz wenigen Versicherungsgesellschaften möglich. Sprechen Sie uns hierzu einfach kostenlos und unverbindlich an.

Ja, das Landgericht Stuttgart hat ausdrücklich bestätigt, dass sich eine illegale Abschalteinrichtung in den streitgegenständlichen Fahrzeugen befindet, die die Besitzer dazu berechtigen, Ihr Fahrzeug an den Hersteller zurück zu geben.Auch das Landgericht Dortmund hat bereits mit Urteil vom 15. Januar 2019 (Az.: 12 O 262/17) in diesem Sinne geurteilt.

Zuvor hatte zudem schon das Landgericht Kiel die Porsche AG zum Schadensersatz verurteilt.

Interessant dürfte auch ein Hinweisbeschluss des Landgericht Münster vom 07.11.2017 sein: Es besteht nach Auffassung des Gerichts eine sekundäre Beweislast für den Fahrzeug-Hersteller.

Will heißen: Nicht Sie als Kläger müssen beweisen, dass Ihr Fahrzeug manipuliert wurde, sondern ganz im Gegenteil: Die Porsche AG muss beweisen, dass Ihr Fahrzeug nicht manipuliert wurde.

  • Herr Rechtsanwalt Paul verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich des Verbrauchschutzrechts; bereits vor seiner Zulassung als Rechtsanwalt hat Herr Rechtsanwalt Paul Banken in einer internationalen Großkanzlei im Rahmen seiner dort ausgeübten Tätigkeit als Wirtschaftsjurist (LL.B. – Paralegal) beraten.
  • Aktuell betreut Herr Paul weit über 1.800 Verfahren gegen Banken und Hersteller von Kraftfahrzeugen. Seine Erfolgsquote spricht für ihn. Von allen bisher erledigten Fällen wurden über 90 % positiv für seine Mandanten beendet (Stand 01.10.2018).
  • Die Kanzlei von Herrn Rechtsanwalt Paul bietet sowohl die Vorzüge einer „kleinen“ Kanzlei als auch die einer „großen“ Kanzlei; will heißen: Bei uns werden Ihre Fälle intensiv betreut und mit hoher Geschwindigkeit bearbeitet – auf der anderen Seite bietet die Kanzlei das Know-How und die Erfahrung aus einer großen Anzahl von gleichgelagerten Fällen (insgesamt weit über 2.500 Verfahren wurden im „Diesel-Skandal“ bearbeitet)
  • Transparenz und Mandantenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle. Aus diesem Grunde haben wir eine speziell an unsere Bedürfnisse zugeschnittene Software entwickeln lassen, das mit einem Online-Portal verknüpft ist, in dem sich unsere Mandanten einloggen können. So können unsere Mandanten jederzeit den aktuellen Sachstand und den bisherigen Bearbeitungsverlauf ihrer Akte einsehen. Jeder unserer Bearbeitungsschritte wird in dem Kundenportal dokumentiert. Zudem bietet das Kundenportal für unsere Mandanten den Vorteil, dass unsere Mandanten uns mit einem bloßen „Knopfdruck“ zum betreffenden Thema kontaktieren können oder einen Telefontermin buchen können. Dies steigert unsere Effizienz und die Bearbeitungsgeschwindigkeit.
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